Keine Altersbegrenzung des Wahlalters nach oben

Senioren-Union Südbaden

CDU-Senioren gegen eine Begrenzung des Wahlalters nach oben.

Die Senioren-Union Baden-Württemberg steht zu dem von Landtag beschlossenen neuen Wahlrecht. Die Senioren-Union Südbaden wendet sich jedoch gegen Bestrebungen, das Wahlalter noch weiter abzusenken oder es nach oben zu begrenzen.
Der Bezirksvorstand Südbaden begrüßt das vom Landtag beschlossene neue Wahlrecht. Die Seniorinnen und Senioren wenden sich jedoch entschieden gegen erste Bestrebungen, die Altersbegrenzung für das Wahlrecht noch weiter abzusenken. Die Senioren-Union Südbaden ist der Ansicht, dass in einer Demokratie Rechte und Pflichten Hand in Hand gehen müssen. Im Zusammenhang mit der Absenkung des Wahlalters muss auch über die strafrechtliche Verantwortung diskutiert werden.
So hat etwa der Landesjugendkongress die Forderung erhoben, dass alle Menschen zwischen 16 und 80 Jahren das allgemeine aktive und passive Wahlrecht bekommen sollen. Auch noch Jüngere und über 80jährige sollten wählen dürfen. Sie müssten das Wahlrecht dann allerdings beantragen. Selbst als Kandidatinnen und Kandidaten antreten dürften die ganz Jungen und die Ü-80-Jährigen nach den Vorstellungen des Landesjugendkongresses allerdings nicht. Der Landesjugendkongress hat mit seinem Vorschlag ein Modell aufgegriffen ähnlich dem, wie es die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen fordert. Diese setzt sich dafür ein, das Wahlalter abzuschaffen und Kinder dann wählen zu lassen, ab wann sie es einfordern können und wollen: indem sie sich etwa per Antrag auf die Wählerliste setzen lassen.
Die Senioren-Union Südbaden wendet sich vehement gegen diese und ähnliche Bestrebungen. Derartige Forderungen erleichtern nicht den Dialog der Generationen, so der Bezirksvorstand der Senioren-Union Südbaden. Eine Begrenzung des Wahlalters nach oben würde eine schwerwiegende Diskriminierung älterer Menschen darstellen.

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